Mitarbeiterbindung macht Sinn!


Mitarbeiterbindung macht Sinn!

Eine Fallstudie


Was können wir tun, um unsere Mitarbeiter zu binden, wie lässt sich unsere Fluktuation verringern und welche Möglichkeiten gibt es, den Wettbewerb um gute Fachkräfte zu bestehen? Next Impact gibt Antworten und begleitet ein mittelständisches Unternehmen bei seinem Organisationsentwicklungsprozess.

Ein mittelständisches Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche hat sich sehr erfolgreich im Markt positioniert. Die Kunden sind zufrieden, die Bilanz kann sich sehen lassen und das Unternehmen wächst kontinuierlich. Eine schöne Perspektive. Doch das Unternehmen plagen auch „Wachstumsschmerzen“. Es leidet an einer hohen Fluktuation und unter der Schwierigkeit, geeignete Fachkräfte zu gewinnen. Die Erhöhung der Mitarbeiterbindung ist ein zentrales Ziel.

„Das mit Abstand Beste, was uns das Leben bietet, ist hart an etwas zu arbeiten, das einen Sinn hat“ (Theodor Roosevelt)

Was vor über 100 Jahren weise war, macht auch heute noch Sinn. Aus der Psychologie ist bekannt, dass das Glücksempfinden von Menschen enorm gefördert wird, wenn sie sich als Teil eines größeren Ganzen fühlen und daraus den Sinn ihres Handelns ableiten können (vgl. Martin E.P. Seligmann). Auf Unternehmen bezogen heißt

das: Wenn alle Organisationsmitglieder, Führungskräfte wie Fachkräfte, den Sinn ihrer Aufgaben, ihres Handelns, ihres Zusammenarbeitens im gemeinsamen Verbund verstehen, führt das zur Identifikation, Zufriedenheit und Begeisterung. Studien zum Wertewandel belegen: Für die jüngere Generation sind die Verwirklichung inhaltlicher Interessen und eine ausgewogene Work Life Balance die stärksten Karrieremotivatoren. Der Anspruch an Partizipation und Mitgestaltung der Organisation steigt definitiv. Die motivierende Wirkung von Geld sinkt.

Das „Kaleidoskop des Gestaltens“ hilft  Sinn zu erzeugen

Diesen veränderten Anforderungen an Führen und Zusammenarbeit begegnet Next Impact mit einem neuen Führungsmodell, dem „Kaleidoskop des Gestaltens in Organisationen“. In diesem sind die vier Kernleistungen „Sinn erzeugen“, „Entscheiden“, „Führen“ und „Verantworten“ als gleichwertige Aufgaben miteinander verbunden. Die intensive Auseinandersetzung mit den im Kaleidoskop geforderten Inhalten wurde von Next Impact methodisch umgesetzt und moderiert (Workshops, Befragungen, Spiele und Präsentationen). Alle Mitarbeiter wurden von Anbeginn in den Entwicklungsprozess integriert, sie gestalteten ihn aktiv mit und setzten die Maßnahmen gemeinsam um. Ein hohes Maß an Partizipation, bei dem alle Mitarbeiter auf Augenhöhe beteiligt waren und jeder Teile der Gestaltung und Umsetzung verantwortet, wurde geschaffen.

Die Ergebnisse wurden in Kommunikations- und Feedback-Instrumente, z.B. monatliche Teammeetings, Mitarbeitergespräche, „Wert des Monats“ eingebettet, um eine Kontinuität des Dialogs darüber zu sichern, sie in das Alltags-Leben der Organisation zu verankern und neue sinnstiftende Routinen zu entwickeln. Die Werte

wurden ebenfalls nach außen getragen; Stellenausschreibungen und Anforderungsprofile wurden aktualisiert. Nach einem halben Jahr wurde resümiert: Mitarbeiterbindung macht Sinn! Das Management ist zufriedener mit der Arbeitsleistung der Mitarbeiter. Es fühlt sich spürbar entlastet. Die Partizipationskultur führt bei den Mitarbeitern zu höherer Identifikation, sie sind mit mehr Leidenschaft und Spaß dabei. Die Zufriedenheit ist insgesamt gestiegen und die Belegschaft bestätigt, dass der Entwicklungsprozess schon jetzt zu einer höheren Verbundenheit mit dem Unternehmen geführt hat.

 

Susanne Delius
<img src="http://www.das-entscheiden.com/wp-content/uploads/2017/04/Susanne-Delius.jpg" /> <br><br> Susanne Delius ist Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Next-Impact GmbH, Beratungsgesellschaft für systemische Organisations- und Personalentwicklung mit Sitz in Frankfurt/ Main und München. Sie berät und unterstützt bei der Gestaltung und Umsetzung von Veränderungsprozessen in der Organisation, in Teams und bei Personen. Die Verbesserung der organisationalen Entscheidungskompetenz ist ihr Schwerpunktthema. Im Pentaeder Institut, der Wissensplattform und dem Kompetenz Netzwerk zum Entscheiden in Organisationen, verantwortet Susanne Delius die Qualitätssicherung. <br><br>

Schreiben Sie einen Kommentar

Simple Share Buttons